zurück
Ergebnis WM 2025
______________________________________________________________________________________
Melanie WENDL ein Bericht über die Contender Weltmeisterschaft 2025
https://www.scatt.at/melanie-wendl-ein-bericht-ueber-die-contender-weltmeisterschaft-2025-wir-gratulieren/
Die Contender-Weltmeisterschaft 2025 in Malcesine am wunderschönen
Gardasee hatte von Beginn an mit Herausforderungen zu kämpfen – sei es
durch Organisation, Wetter oder die anspruchsvollen Bedingungen auf dem
Wasser.
Mit dabei auch Günther Wendl
(Uycas), Katharina Flatz(SYC), Silke Honsek (SAF) und
ich Melanie Wendl vom SCAtt.
Für uns Damen aus Österreich war das die erste Weltmeisterschaft.
Vermessung – ein chaotischer Auftakt
Schon die Vermessung gestaltete sich chaotisch.
Der eigentliche Termin für mich war für Sonntagnachmittag angesetzt,
doch erst am Montagmittag war alles abgeschlossen. Danach konnte ich
endlich mein Boot wieder zusammenbauen und schaffte es auch noch
pünktlich zumPractice Race– eine Gelegenheit, das Revier kennenzulernen.
Qualifikationstage – von Stark- bis Leichtwind
1. Qualifikationstag:
1. Start um 13h, 15- 18 Knoten Ora (Wind aus Süd) und anspruchsvolle
Welle. Günther kam mit den Bedingungen am besten zurecht, während Kathi,
Silke und ich mit der Welle zu kämpfen hatten, so gibt’s die ja in
unseren Revieren nicht.
2. Qualifikationstag:
Zwei Leichtwind-Wettfahrten bei 6-8 Knoten, perfekt für
uns J. Ich erreichte die Plätze 11 und 13, mein
Vater zwei Mal 13.
3. Qualifikationstag:
Nur ein Leichtwindstart war möglich. Ich lag nach der ersten
Runde der ersten Gruppe auf einem starken 2. Platz, in der zweiten
Startgruppe lagen Günther auf dem 5. und Matthias auf dem 8. Platz,
bevor die Wettfahrten abgebrochen werden mussten. Danach ließ
der fehlende Wind leider keine weiteren Wettfahrten mehr zu.
Mein Vater und ich schafften es aufgrund sehr guter Leistungen am Leichtwindtag in die Goldflotte.
Matthias musste aufgrund eines BFD in den Qualiwettfahrten, wo es
leider wegen zu weniger Wettfahrten keinen Streicher gab in der
Silberflotte weitersegeln, wie so viele mit ähnlichen Resultaten.
Flottensegeln – Segeln an der Belastungsgrenze
1. Tag Flottensegeln:
Start um 8:30 Uhr bei starkem Regen, der wie Nadeln auf der Haut
stach. Der Peler (Wind aus Nord) lag bei über 25 Knoten – bei diesen
Bedingungen durfte nur die Goldflotte starten, obwohl viele starke
Segler durch UFD/BFD in der Silberflotte gelandet waren. Die erste
Wettfahrt schaffte ich noch mit nur einer Kenterung an der Raumtonne.
Da mein Segel im unteren Bereich aus der Nut rutschte wurde ich
gezwungen es am zweiten Raumschlag, bei diesem Wind, ein kleines Stück
zu bergen und wieder zu setzten um weitersegeln zu können. Der Rest
dieser Wettfahrt war ein Kampf gegen die Zeit,
das FinishingWindow betrug 30 Minuten, ich schaffte es in gut 15 Minuten
nach dem Ersten in Ziel zu kommen.
In der zweiten Wettfahrt hatte ich einen guten Start und konnte für
diese Verhältnisse gut mithalten, an der Raumtonne riskierte ich keine
Halse, es lagen schon viel zu viele Boote rum, mit einer Q-Wende
passierte ich die Tonne und schaffte dann noch gut 200m bis auch ich von
einer Welle aus dem Trapez gespült wurde und kenterte. Nach mehreren
„Eskimorollen“ war meine Kraft zu Ende und ich ließ mich an Land
schleppen.
2. Tag Flottensegeln:
Wieder starker Nordwind, laut Wettfahrtleitung Grundwind
23-25Knoten abflauend. Start zunächst nur für die Goldflotte, später
auch für die Silberflotte. Ich segelte nur die zweite Wettfahrt, wollte
bei den extremen Bedingungen nichts riskieren.
Mark Bulka (AUS) ist Weltmeister vor Antonio Lambertini(ITA) und Graeme Willcox (GBR)
Günther vom UYCAS landete auf Platz 52, Ich auf Platz 81, Katharina auf 142 und Silke auf 147
Olga Henneberg (DEN) ist Weltmeisterin vor Wiebke Siemsen(GER) und Melanie Wendl (AUT, SCATT)
Es waren 9 Damen aus AUT, BEL, CAN, DEN, GER und ITAam Start.
Trotz der teils widrigen Bedingungen und der
fordernden Verhältnisse war die Contender-Weltmeisterschaft 2025
ein spannendes Event mit vielen lehrreichen Momenten.
Besonders freue ich mich natürlich über meinen 3. Platz in
der Damenwertung und dass ich es in die Goldflotte
geschafft habe.
Melanie Wendl
AUT 2505
Olga und Mark gewinnen die WM 2025 auf dem Gardasee!!
https://contenderclass.de/home/aktuelles/1499-olga-und-mark-gewinnen-die-wm-2025-auf-dem-gardasee.html
Tag 1 der WM in Malcesine: Paul 🇳🇱 führt nach 2 Wettfahrten bei
schönstem Ora-Wind aus Süden vor Antonio 🇮🇹 und Andrea 🇦🇺/🇮🇹. Das
Feld mit 170! Booten wurde in 4 Gruppen geteilt, welche gegeneinander
Segeln. Mal sehen, wie sich das Feld morgen entwickelt. 13 Uhr soll es
wieder Ora geben
Tag 2 der WM in Malcesine: Ora war heute deutlich schwächer als
Gestern. Gut für Max und Maisi! Max gewinnt beide Rennen und Masi eines.
Das hat das Feld gut durchgemischt. In der Gesamtwertung führt nun
Antonio 🇮🇹 vor Max 🇩🇪 und Graeme 🇬🇧! Morgen soll’s bewölkt sein.
Schauen wir mal was wird 😬 Ciao a tutti. 🤌🏽
Tag 4 der WM in Malcesine: nachdem gestern eine Wettfahrt versucht
und mangels Wind abgebrochen wurde, gab es für das Gold-Feld heute
richtig auf die Mütze 🌬️🌬️🌬️Bei anfangs über 30 Knoten, Gewitter,
Regen und zwischendurch abflauendem dann wieder zunehmendem Wind,
mussten die Segler zeigen, was sie können. Simon 🇬🇧 gewinnt bei den
Bedingungen wenig überraschend beide Wettfahrten. Das Silber-Feld durfte
zum Unmut vieler Segler auch Nachmittags dann bei Sonnenschein und bis
zu 27 Knoten nicht Segeln. Damit führt vor dem letzen Tag nun Antonio
🇮🇹 vor Gaeme 🇬🇧 und Mark 🇦🇺
Tag 5 der WM in Malcesine: Heute ging es noch einmal um die Wurst,
ähhh Pizza. Das Gold-Flied durfte bei 24 knoten als erstes raus, das
Silver-Flied nachlassendem Wind etwas später. Mit jeweils 2 Rennen bei
Nordwind und Sonne konnten die Segler noch einmal zeigen, wer der oder
die Schnellste ist. Am Ende sind die drei bestplatzierten Punktgleich
mit 36 Zählern: Mark 🇦🇺 ist neuer Weltmeister vor Antonio 🇮🇹 und
Graeme 🇬🇧.
Auch bei der Meisterin wurde es nochmal knapp: Olga 🇩🇰 ist die neue
Weltmeisterin! vor Wiebke 🇩🇪 mit 3 Punkten mehr und Melanie 🇦🇹.
Junioren-Weltmeister wird Remco 🇳🇱🥳🥳🥳 Damit geht eine schöne WM in
Italien zu Ende. Mit allen Windstärken gewinnen die besten
Allrounder-Segler in diesem Jahr.
Bericht von Max zur WM in Malcesine
https://contenderclass.de/home/aktuelles/1500-bericht-von-max-zur-wm-in-malcesine.html
Jetzt ist die Container WM drei Tage alt und ich soll einen Bericht
schreiben. 😅 Fangen wir ganz vorne an: angereist bin ich schon vor der
Pre-World Donnerstag vor der Regatta. Gesegelt sollte Freitag, Samstag
und Sonntag werden, aber am Freitag konnten wir kein einziges Rennen
segeln, weil nicht genug Wind war. Dafür segelten wir, wenn ich mich
richtig erinnere, am Samstag drei Wettfahrten bei Ora.
Sonntag war der Start dafür morgens um 8:30 Uhr um den Peler-Wind
auszunutzen. Im ersten Rennen wehte es sicherlich mit mehr als 25
Knoten. Die Wettfahrtleitung konnte dabei die standfestigkeit der
Robotertonnen testen. 😜
Es war sehr beeindruckend mit 106 Booten an einer Stadtlinie zu starten.
Gewonnen
hat Marco Ferrari, der gezeigt hat, dass er bei wenig sehr schnell ist
und genau weiß, wie man am schnellsten über den Kurs kommt. Nach dem
Segeln gab es immer Pasta Party und Bier.
Ergebnisse Pre Worlds
Am Sonntag konnte man sich ab 14 Uhr zur WM anmelden und einen
Vermessungsslot buchen. Da alle möglichst schnell mit der Vermessung
durch sein wollten, musste man sehr lange bei der Anmeldung anstehen.
Ich hatte noch am Montagabend 17 Uhr ein Vermessungsslot gebucht. Erst
hatte ich ein bisschen Angst, dass ich nicht mehr fertig werde, aber um
18 Uhr hatte ich alles erledigt, sodass ich entspannt mein Boot aufbauen
konnte und am Dienstag am Practice Race teilnehmen konnte.
Das practice Race war am Start sehr voll und beim zweiten oder
dritten Startversuch der Wettverleitung machte diese einfach die Augen
zu so dass wir alle starten konnten. 🙈
Ich stellte fest, dass es doch gut gewesen wäre die segelanweisung vorher zu lesen, was ich dann am Abend nachholte.
Vorher
trafen wir uns noch in der Stadt um die WM sehr feierlich mit einer
Runde durch Malcesine mit Flaggen und Trommeln zu eröffnen. Das fühlte
sich für mich etwas komisch an. Wir liefen dann an zu einem offiziellen
Gebäude direkt am See, wo noch ein paar Reden gehalten wurden und dann
das Buffet eröffnet wurde.
Um die besten Plätze am Buffet wurde mehr gekämpft als auf der Regattabahn.
Am Mittwoch starteten wir um 13 Uhr dann entspannt in den ersten
richtigen WM Tag. Ora war auch schon da, meistens ging es über links
aber rechts und Mitte konnten auch eine Option sein. Es war sehr
spannend und vielseitig. Am Abend gab es wieder Pasta Party und Bier.
Donnerstag zweiter Tag WM war wieder 13 Uhr Start sehr entspannt. Die
Ora war auch sehr entspannt, was mir zugute kam. Ich konnte zwei Rennen
gewinnen. Es ging wieder meistens über links. Am Abend konnten wir uns
die Bäuche in der Speckstube noch ordentlich vorschlagen.
Am nächsten Tag sollte wieder um 13 Uhr gestart werden, leider war
erstmal kein Wind. Wir warteten noch etwas und wurden dann
rausgeschickt, aber nach der startkreuz bzw. einem Dreieck schlief der
Wind ganz ein und die Rennen wurden abgebrochen und wir wurden wieder in
Hafen geschleppt. Schade, dass wir nicht mehr Rennen für die Quali
hinbekommen haben, so wurde das Feld schon nach vier Rennen in in Gold-
und Silberflotte geteilt.
Am Samstag 8:30 Uhr Start bei Regen und kräftigem Peler liefen wir
aus. Aber nur das Goldfleet durfte segeln, was im Hafen zum ziemlichen
Unmut führte. Im Goldfield wurden zwei Rennen bei Regen und Gewitter
gesegelt. Nach dem zweiten Rennen werden wir wegen weiterer Gewitter
reingeschickt. Das Goldfleet wartet noch etwas an Land bis klar ist das
heute nicht mehr gesegelt wurde. Ich stand die meiste Zeit in der Dusche
unter dem Föhn mit ein paar anderen. Italien hatte ich wärmer in
Erinnerung. Ich vermute dass die Stromrechnung für den Club zu teuer
wurde und sie uns deswegen nach Hause geschickt haben. 😂
Das Silberfleet musste leider noch ziemlich lange auf eine
Entscheidung warten. Am Abend fand das Championshipdinner mit leckerem
Buffet und Wein statt. Leider regnet es etwas, was der Stimmung aber
keinen Abbruch tat.
Am nächsten Morgen starten wir um 9 Uhr
wieder, allerdings zunächst wieder nur das Goldfleet. Der Peler war
wieder stark, aber zumindst schien die Sonne. Nachdem das goldfleet ein
Rennen gesegelt hatte, durfte auch das Silberfleet starten und zwei
Rennen segeln.
Am Ende gewinnt Marc Bulka Punkt gleich mit Antonio und Graeme. Das Podium ist also komplett punktgleich.
Am
Ende eine sehr spannende WM mit unterschiedlichen Bedingungen und gar
nicht so italienischen Wetter. Aber schön war es trotzdem und ich freue
mich, dass ich euch alle getroffen habe, ich hoffe ich sehe euch am
Ammersee wieder.